Entzündete Bronchien äußern sich durch Husten, Auswurf und nach einiger Zeit durch "Atemnot". Meist als Folge einer Erkältung oder eines Infekts, ausgelöst durch Viren und Bakterien, spricht man von einer akuten Bronchitis.
Bleiben die Symptome für längere Zeit bestehen oder werden sogar schlimmer, ist von einer "chronischen Bronchitis" die Rede.
An chronischer Bronchitis erkrankte Patienten sind wesentlich anfälliger für Infekte als gesunde Menschen. Weitere Folgen im Verlauf sind oft zunehmende Atemnot bei körperlichen Anstrengungen, im schlimmsten Fall sogar in Ruhephasen. Weniger dramatisch, doch auch einschränkend sind die Nachteile bei alltäglichen Dingen. Telefonate und andere Gespräche können da mitunter auch schon mal zu einer unangenehmen Belastung werden, da man sich unentwegt für sein Husten entschuldigen muss bzw. glaubt Rechenschaft ablegen zu müssen. Sind solche kommunikativen Akte beruflicher Natur, kann dies sogar Stress bedeuten.
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Da Rauchen als eine der Hauptursachen für chronische Bronchitis gilt, sollten Betroffene sich ernsthaft einer Raucherentwöhnung unterziehen. Die verschiedensten Möglichkeiten kommen hierbei in Betracht. Die Wahl der Methode ist sicherlich auch etwas Persönlichkeits- und Geschmackssache. Auf jeden Fall eine gute Motivation, endlich Nichtraucher zu werden. Die Raucherentwöhnung ist ganz sicher leichter zu ertragen als Atemnot oder andere Folgen der chronischen Bronchitis.
Chronisch obstruktive Bronchitis, auch COPD genannt (chronic obstructive pulmonary disease), ist eine sehr ernst zunehmende Krankheit, die nicht nur starke alltägliche Einschränkungen, wie z.B. Atemnot, sondern auch eine Lebensverkürzung zur Folge haben kann.
Patienten, die entsprechende COPD Symptome an sich feststellen oder vermuten, sollten sich nicht davor scheuen, zeitnah einen Arzt aufzusuchen.
Auch bei gut therapierten Patienten mit COPD existiert ein höheres Risiko, an einer Atemwegsinfektion zu erkranken. In diesem Zusammenhang kann dies schnell lebensbedrohlich werden. Daher, ich wiederhole mich, ist zu raten, eher zu früh als zu spät zum Arzt.
Obwohl COPD viele nicht mal kennen oder je gehört haben, ist sie doch die häufigste Atemwegserkrankung in Deutschland. Ein „hab ich nie gehört, werd ich schon nicht haben“ ist also nur eine Ausrede nicht zum Arzt zu gehen.
Bericht: Rolf Hellwig, dein-gesundheitsforum
Der Bericht soll lediglich einen ganz kleinen Überblick über chronische Bronchitis - COPD darstellen. Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Arzt oder anderen Institutionen in Verbindung, wenn Sie glauben, diese oder ähnliche Symptome an sich festzustellen!